Schnurlose Telefone-Kaufberatung:
So finden Sie das passende Produkt

  • Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Neuere Festnetztelefone verfĂŒgen ĂŒber den DECT-Funkstandard. Damit ist das kabellose Telefonieren in allen RĂ€umen eines Hauses möglich.
  • TelefongesprĂ€che sind ĂŒber das Festnetz weniger störanfĂ€llig als ĂŒber das Mobilfunknetz.
  • IP-Telefonie oder Internettelefonie ist der Standard und wird von allen Netzanbietern angeboten.
  • Festnetztelefonie ist in Deutschland weiterhin sehr verbreitet und liegt nach Nutzerzahlen nur knapp hinter der Mobiltelefonie.

Festnetztelefone ungebrochen beliebt

Trotz des Siegeszugs von Handys und Smartphones in den letzten Jahrzehnten haben die klassischen Festnetztelefone offenbar noch lange nicht ausgedient. Die Zahlen der deutschen Haushalte mit Festnetzanschluss und die der ausschließlichen Mobil-Telefonierer liegen laut Statista in etwa gleichauf. 2017 besaßen knapp 96 Prozent aller privaten Haushalte ein Mobiltelefon und knapp 91 Prozent ein Festnetztelefon. Immerhin fĂŒnf Millionen Festnetztelefone wurden im Jahr 2017 in Deutschland gekauft. Auch wenn die Zahl der verkauften GerĂ€te leicht rĂŒckgĂ€ngig ist, sind Festnetztelefone weiterhin sehr beliebt und eignen sich bestens fĂŒr den Einsatz in den eigenen vier WĂ€nden.

Was ist ein Festnetztelefon?

Ein Festnetztelefon ist ein Telefon, das standortgebunden ist und nur dort funktioniert. Dadurch unterscheidet es sich von einem Mobiltelefon, welches ortsunabhĂ€ngig benutzbar ist. Schnurlostelefone kommunizieren mit der Basisstation ĂŒber Funkwellen und sind dafĂŒr ausgelegt, im Verbund mit weiteren Mobilteilen zusammenzuarbeiten. Die einwandfreie SprachqualitĂ€t ist ein großer Vorteil der Festnetztelefone. Außerdem ist die Verbindung in geschlossenen RĂ€umen ĂŒber eine Festnetzverbindung stabiler und weniger störanfĂ€llig. Bei Telefonaten mit Mobiltelefonen kann bereits ein Raumwechsel zu Verbindungsstörungen fĂŒhren.

Im Jahr 1876 reichte Alexander Graham Bell das Patent fĂŒr das Telefon ein. Er schlug als BegrĂŒĂŸungsformel das Wort „Ahoy“ vor, welches aus der Seefahrt stammt. Stattdessen etablierte sich jedoch „Hello“, das von Thomas Edison vorgeschlagen wurde. Auch im deutschsprachigen Raum hat sich das „Hallo“ durchgesetzt.

DafĂŒr gehen Smartphones in ihrem Funktionsumfang weit ĂŒber die Telefonie-Funktionen hinaus und bieten eine Vielzahl an Features. Dazu gehören die digitale Fotografie, die Nutzung des mobilen Internets, Apps zur Unterhaltung, Planer- und Kalenderfunktionen oder Video-Anrufe. Viele der vorgestellten Features eignen sich fĂŒr die Nutzung unterwegs. Sie bieten in den heimischen vier WĂ€nden aber nicht unbedingt einen Mehrwert.
Aktuelle Festnetztelefone beherrschen hinsichtlich der Kommunikationsfunktionen immerhin das Versenden von SMS und E-Mails und empfangen darĂŒber hinaus beispielsweise Internetradio. Sie sind schnurlos erhĂ€ltlich und ermöglichen das komfortable Telefonieren im gesamten Haus, ganz ohne Kabelsalat und Stolperfallen. Bis in die 2000er Jahre hinein waren schnurgebundene Telefone, auch Kabeltelefone genannt, der Standard und am weitesten verbreitet. Auch wenn diese Art von Telefonen weiterhin angeboten wird, sind die schnurlosen Varianten insgesamt komfortabler und zeichnen sich durch lange Akkulaufzeiten und elektronische TelefonbĂŒcher aus.
Der Anschluss eines Festnetztelefons setzt nicht viele Bedingungen voraus. Es reicht bereits aus, wenn ein Internetanschluss und ein Router vorhanden sind. Der Router wird mit der Telefonbuchse verbunden, der Router wiederum via Kabel mit dem Telefon. GĂ€ngige Router haben sowohl einen Anschluss fĂŒr „RJ11-Stecker“ als auch fĂŒr „TAE-Stecker“. Wenn beide GerĂ€te den DECT-Standard unterstĂŒtzen, können sie ĂŒber Funkwellen drahtlos miteinander kommunizieren. Der Anschluss einer Telefonanlage ist fĂŒr den Laien problemlos zu bewĂ€ltigen. Sofern der Internetanschluss bereits freigeschaltet ist (das geschieht durch einen Techniker), muss das Telefon nur noch angeschlossen werden.

ProKontra
Schnurlostelefone ermöglichen ungehinderte Bewegungsfreiheit im HausNur ortsgebunden einsetzbar
Gute und störungsfreie GesprÀchsqualitÀtMeist nur in Kombination mit einem Internetvertrag erhÀltlich
TelefonbucheintrÀge erleichtern die Kontaktpflege

FĂŒr wen lohnt sich ein Festnetztelefon?

Festnetztelefone richten sich an eine Vielzahl von Verbrauchern. Gerade Personen, die hĂ€ufig zuhause sind und berufsbedingt viel telefonieren, ziehen einen großen Nutzen aus dem Festnetztelefon. Home-Office-Nutzer, die nicht darauf angewiesen sind, ihr Zuhause zu verlassen, um ins BĂŒro zu fahren, können ebenfalls vom Festnetztelefon profitieren. Die Ă€lteren Generationen, die mit der Festnetztelefonie aufgewachsen sind, behalten diesen Standard ohnehin gern bei. Die jĂŒngeren, mobilen Generationen legen dagegen grĂ¶ĂŸeren Wert auf eine Flatrate fĂŒr das Smartphone – das Festnetz nutzen sie seltener.
Viele Unternehmen verlassen sich in der tĂ€glichen Kommunikation auf eine reibungslos funktionierende Telefonanlage. Ob im GesprĂ€ch mit Kunden oder fĂŒr die firmeninterne Kommunikation, das Festnetztelefon ist wesentlicher Bestandteil betrieblicher AblĂ€ufe, denn die StabilitĂ€t der Verbindung und Klarheit in GesprĂ€chen sind hier von besonderer Wichtigkeit.
FĂŒr private Nutzer ergibt sich die Einrichtung des Festnetzanschlusses oft schon von allein: Er kommt in den meisten FĂ€llen im Paket mit dem Internetanschluss, dessen Vertrag oft eine Festnetz-Flatrate zugrunde liegt. Deshalb lohnt sich die Nutzung fĂŒr den Anwender, wenn er ebenfalls fĂŒr diese Option bezahlt.

DECT-Telefon

Die meisten Verbraucher haben diesen Begriff eventuell schon einmal gehört oder eine entsprechende Taste an ihrem Router entdeckt: DECT.

DECT steht fĂŒr „Digital Enhanced Cordless Telecommunications“ und bezeichnet einen internationalen Funkstandard, mit dem schnurlose Festnetztelefone arbeiten. Die Reichweite ist in geschlossenen RĂ€umen auf etwa 50 Meter, im Freien auf bis zu 300 Meter beschrĂ€nkt. Das liegt daran, dass die HandgerĂ€te nur in einem bestimmten Umkreis zur Basisstation funken können.

Vorteile von DECT-Telefonen

Ein Netzwerk von Mobiltelefonen lĂ€sst sich mithilfe der DECT-Funktion einfach verwalten. An einer Basisstation können bis zu acht Mobilteile betrieben werden. Diese Menge ist fĂŒr einen kleinen Haushalt mehr als ausreichend.
Neben der deutlich besseren Verbindung gegenĂŒber der Mobiltelefonie bieten DECT-Telefone noch einen entscheidenden Vorteil: Sie sind ĂŒber einen geeigneten Router einfach zu verbinden und zu konfigurieren. ZunĂ€chst wĂ€hlt der Nutzer die Funktion „Anmelden“ auf seinem Schnurlostelefon. Anschließend drĂŒckt er fĂŒr sechs Sekunden die „DECT-Taste“ am Router. Nach diesen zwei Schritten sollte die Verbindung bereits eingerichtet sein. Alternativ ist das Telefon auch im MenĂŒ ĂŒber den Browser konfigurierbar.

Telefonarten und AnschlĂŒsse

Welche Vorteile haben schnurlose Telefone gegenĂŒber Kabeltelefonen und wie werden sie mit einem Router verbunden?

Kabeltelefone

Jeder kennt die klassischen (man könnte auch sagen: antiquierten) Kabeltelefone mit WĂ€hlscheibe. Der Nutzer hebt den Hörer ab, wĂ€hlt die gewĂŒnschte Nummer und wartet auf den Verbindungsaufbau. Im Vergleich zu modernen TelefongerĂ€ten bietet das WĂ€hlscheibentelefon nur wenig Komfort, der sich gegebenenfalls auch eher aus einem nostalgischen GefĂŒhl speisen mag: Bei einem Anruf muss der Nutzer umstĂ€ndlich fĂŒr jede Ziffer die WĂ€hlscheibe drehen. Zudem gibt es keinerlei Zusatzfunktionen wie etwa ein digitales Telefonbuch oder eine Kurzwahloption.

oranges Kabeltelefon mit WĂ€hlscheibe

Heutige GerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber Features wie ein elektronisches Display und die Möglichkeit, Nummern abzuspeichern und Details zum Anrufer zu sehen. Das Bedienfeld hat die Drehscheibe abgelöst und bietet durch Doppelbelegung der Tasten eine bequeme Möglichkeit zum Speichern von Namen und Nummern. Anrufbeantworter zĂ€hlen ebenfalls zu den VorzĂŒgen moderner Telefone. Retro-Fans können Nachbauten alter Telefone bei diversen Online-HĂ€ndlern kaufen. Der Preis beginnt bei etwa 50 Euro. Die Retro-GerĂ€te bieten je nach Modell auch moderne Features wie ein Display zur Uhrzeit-Anzeige oder die automatische Rufnummernerkennung.

Schnurlostelefone

Die Schnurlostelefone bieten den Vorteil, dass sie portabel sind. Außerdem ist der Betrieb einer Basisstation und mehrerer HandgerĂ€te problemlos möglich. Neben den Standard-Funktionen bieten einige Schnurlostelefone auch weitere Features wie eine Babyphon-Funktion, Internetradio oder eine Weckfunktion.

Analoger Telefonanschluss

Der analoge Anschluss ist die klassische Option zur Festnetztelefonie. Dabei wird das Telefonkabel in eine an der Wand montierte TAE-Dose (Telefon-Anschluss-Einheit) eingesteckt. Diesem Anschluss wird nur eine Rufnummer zugewiesen. Sollen Internet und Telefon gemeinsam betrieben werden, kommt ein so genannter „Splitter“ zum Einsatz, der die Signale von Telefon und Internet trennt. Der analoge Anschluss kann nur eine Sprach- oder Datenverbindung ĂŒbermitteln, weshalb die gleichzeitige Nutzung von Telefon und Fax beispielsweise nicht möglich ist.

ISDN-Anschluss

Der ISDN-Anschluss (Integrated Services Digital Network) bietet die Möglichkeit, mehrere Rufnummern zu vergeben. ISDN-AnschlĂŒsse bieten eine grĂ¶ĂŸere Funktionsvielfalt als Analog-AnschlĂŒsse. Unter anderem sind RufnummernunterdrĂŒckung und Anrufumleitung möglich. Wie beim analogen Anschluss verwenden Nutzer auch hier einen Splitter. Dazu mĂŒssen sie zusĂ€tzlich ein NetzabschlussgerĂ€t, auch NTBA (Network Termination for ISDN Basic Access) genannt, verwenden. ISDN-AnschlĂŒsse punkten mit einer besseren GesprĂ€chsqualitĂ€t und einer verlustfreien SignalĂŒbertragung.

IP-Anschluss

Das Telefon wird bei dieser Anschlussart nicht wie ĂŒblich an die Telefonbuchse angeschlossen. DafĂŒr gibt es eine Verbindung von Router und TAE-Dose durch einen TAE-Stecker. Der Nutzer telefoniert mit dem neuen Standard „Voice over IP“ (VoIP). Mittlerweile hat die Telekom ihre AnschlĂŒsse im Jahr 2018 auf diesen Standard umgestellt. Dadurch entfĂ€llt die Notwendigkeit eines Splitters, wie er bei ISDN-AnschlĂŒssen benötigt wurde.

Der IP-Anschluss bietet einige Vorteile: Die komplexe Vernetzung und der Einsatz zwischengeschalteter GerĂ€te entfallen. Angeschlossene Telefone lassen sich in der Regel einfach ĂŒber den Browser konfigurieren. Der Nutzer erhĂ€lt auf Wunsch ein Komplett-Paket, welches die Bereiche Internet, Telefonie, Fernsehen und Mobilfunk abdeckt. Nachteil der IP-Telefonie ist die AbhĂ€ngigkeit von einer stabilen Internetverbindung. In seltenen FĂ€llen kann es daher zu Aussetzern oder GesprĂ€chsabbrĂŒchen kommen. Bei einem Stromausfall ist das Telefonieren ĂŒber den IP-Anschluss nicht möglich, mit einem Analog-Anschluss hingegen schon.

Infobox VoIP-Telefonie und Einstellung von ISDN-Diensten

Die Überlegungen zur Internettelefonie reichen bis in die 1990er-Jahre zurĂŒck. Die damaligen Internetgeschwindigkeiten waren fĂŒr die Umsetzung des Verfahrens nicht ausreichend. Erst mit dem vermehrten Aufkommen von DSL-AnschlĂŒssen in den Jahren 2004 und 2005 konnte die Internettelefonie konkrete Gestalt annehmen. Bisher wurden ISDN-AnschlĂŒsse und IP-AnschlĂŒsse parallel genutzt. Die Telekom hat im Jahr 2018 die komplette Umstellung auf IP-Telefonie abgeschlossen. Vodafone hingegen bietet ISDN-AnschlĂŒsse noch bis 2022 an.

Kaufberatung fĂŒr Festnetztelefone

Ein gutes Schnurlostelefon muss nicht teuer sein. Wer sich mit grundlegenden Telefonie-Funktionen begnĂŒgt, wird schon mit einem Budget von 30 Euro fĂŒndig. DafĂŒr bekommt der Verbraucher ein Festnetztelefon mit Anrufbeantworter, verschiedenen Ruftönen und einer ausreichenden Standby-Zeit.

Je mehr Funktionen die GerĂ€te haben, desto höher ist auch der Preis. Ab 50 Euro aufwĂ€rts besitzen sie meist eine Babyphon-Funktion, einen grĂ¶ĂŸeren Speicher fĂŒr TelefonbucheintrĂ€ge und die Möglichkeit, ein Headset anzuschließen. Mittel- und höherpreisige Telefone verfĂŒgen außerdem ĂŒber den sogenannten ECO-Modus, der die Funkstrahlung im Standby reduziert.

GerÀteanzahl und Basisstation

Viele Haushalte benötigen mehr als ein Telefon. Daher sind einige Sets bereits als „Duo-Angebot“ erhĂ€ltlich, was bedeutet, dass im Lieferumfang zwei GerĂ€te mit Ladeschalen enthalten sind. Außerdem sollten Verbraucher darauf achten, wie viele Mobilteile maximal eingesetzt werden können, falls sie spĂ€ter planen, weitere GerĂ€te zu kaufen.
EinstiegsgerĂ€te sind bereits ab etwa 25 Euro zu haben und enthalten ein Telefon mit Basisstation. Sie eignen sich besonders fĂŒr Single-Haushalte und kleinere Wohnungen.

Schnurlose Telefone

Ab ungefĂ€hr 40 Euro aufwĂ€rts erhalten Verbraucher ein Set, das aus einer Basisstation und einem zweiten Mobilteil besteht. FĂŒr grĂ¶ĂŸere Haushalte eignen sich zusĂ€tzlich zur Basis weitere Mobilteile. Denn je nach Modell kann eine Basisstation mit bis zu sechs Mobilteilen kommunizieren.

Tipp: Im Set sind viele Varianten der Festnetztelefone gĂŒnstiger als beim Kauf einzelner GerĂ€te.

Babyphon-Funktion

Höherpreisige Telefone bieten auch eine Babyphon-Funktion. Um sie zu nutzen, ist ein Set mit zwei Mobilteilen nötig. Das eine GerĂ€t platzieren die Eltern im Kinderzimmer, das andere nehmen sie mit sich. Vorher stellen sie den LautstĂ€rkepegel ein und aktivieren die Freisprechfunktion. Sobald die eingestellte LautstĂ€rke in der „hörenden“ Mikrofon-Komponente bei einem Weinen oder Schreien ĂŒberschritten wird, bekommen die Eltern einen Anruf vom Mobilteil im Kinderzimmer. Sie können nun direkt mit dem Baby reden oder nachsehen, was der Grund fĂŒr die Unruhe ist. Es empfiehlt sich immer, das Mobilteil vorher komplett aufzuladen, damit der Akku auch bei lĂ€ngerer Abwesenheit der Eltern durchhĂ€lt. Ein Festnetztelefon mit Babyphon-Funktion stellt also eine gĂŒnstige Alternative zu einem klassischen Babyphon dar.

Anrufbeantworter

Ein Anrufbeantworter ist in vielen Situationen unverzichtbar. Wer einen wichtigen Anruf erwartet und nicht zu jeder Zeit erreichbar ist, verlĂ€sst sich hĂ€ufig auf den heimischen Anrufbeantworter oder die Mobilbox seines Smartphones. Bei Festnetztelefonen ist ein Anrufbeantworter jedoch nur in den mittel- bis höherpreisigen GerĂ€ten inkludiert. Vor dem Kauf hat der Verbraucher bei vielen GerĂ€ten die Option zu wĂ€hlen, ob die Basisstation dieses Feature enthalten soll oder nicht. Die Entscheidung fĂŒr oder gegen einen Anrufbeantworter sollte schon vor dem Kauf erfolgen, da dieser nicht einfach nachgerĂŒstet werden kann. Wer einen Router wie die FRITZ!Box hat, kann in Kombination mit einem DECT-Telefon einen integrierten Anrufbeantworter nutzen und Ansagen einsprechen.

großes Festnetztelefon im BĂŒro

Aufnahmezeit und Telefonbuch

Anrufbeantworter von Festnetztelefonen haben eine Aufnahmezeit zwischen 20 und 30 Minuten, wobei eine Bandansage in der Regel zwischen zwei und drei Minuten lang ist. Das Telefonbuch bietet in der Regel Platz fĂŒr mindestens 100 EintrĂ€ge.

Standby und GesprÀchszeit

Die Standby-Zeit gibt an, wie lange das Telefon außerhalb der Ladeschale in Betrieb sein kann. Sie kann mehrere Tage lang sein und wird in Stunden angegeben. 150 Stunden im Standby-Modus sollten dabei fĂŒr ein gutes Telefon kein Problem darstellen. Die GesprĂ€chszeit der meisten Telefone liegt bei 10 Stunden und mehr und ist damit ordentlich bemessen. Der Nutzer sollte darauf achten, dass das GerĂ€t vor wichtigen Telefonaten ausreichend aufgeladen ist.

Eco-DECT

In der Vergangenheit traten vermehrt gesundheitliche Bedenken im Zusammenhang mit DECT-Telefonen auf. Auch wĂ€hrend des Nichtgebrauchs emittieren die Basisstationen unvermindert starke Funkwellen. Das Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz hat Kritik an dieser Dauerbelastung geĂŒbt. Viele Hersteller haben darauf mit der EinfĂŒhrung verschiedener Eco-Funktionen reagiert. Da es hier jedoch keine einheitlichen Standards gibt, ist es fĂŒr den Verbraucher schwer, sich zu orientieren. Die Hersteller versprechen, dass sich mit der Eco-Funktion die Funkwellenaussendung der Basisstationen im Standby-Betrieb erheblich reduziert und somit auch weniger Strom verbraucht wird. Auch die Leistung weiterer Mobilteile soll im Ruhemodus verringert werden.
Trotz aller Bedenken hinsichtlich der permanenten Ausstrahlung der Funkwellen gibt es bislang keine handfesten Belege dafĂŒr, dass sich diese tatsĂ€chlich gesundheitsschĂ€digend auswirken. Verbraucher, die aber auf jeden Fall Wert auf ein stromsparendes und strahlungsarmes Telefon legen, sollten die detaillierten Beschreibungen und Labels der Hersteller berĂŒcksichtigen.

HD-Telefonie

HD-Telefonie sorgt fĂŒr eine besonders gute GesprĂ€chsqualitĂ€t. Viele Internetanbieter fĂŒhren eigene Bezeichnungen fĂŒr ihre Art der HD-Telefonie. Die KompatibilitĂ€t zwischen einzelnen Anbietern ist nicht gewĂ€hrleistet. Oft können Kunden nur mit Freunden und Bekannten, die das gleiche Netz verwenden, in HD-QualitĂ€t telefonieren. Dazu benötigen sie Telefone, die diesen Standard unterstĂŒtzen. Zu ihnen zĂ€hlen zum Beispiel FRITZ!-Telefone oder neuere Modelle der Telekom.

Headsets fĂŒr Festnetztelefonie

FĂŒr Nutzer, die lĂ€ngere Zeit telefonieren und nebenbei anderen TĂ€tigkeiten nachgehen möchten, kann ein Headset sinnvoll sein. Headsets zeichnen sich durch einen hohen Tragekomfort und eine gute Telefonie-QualitĂ€t aus. UrsprĂŒnglich waren sie fĂŒr die Arbeit in BĂŒros und Callcentern konzipiert.

Arten von Headsets

Analog zu den Festnetztelefonen sind Headsets entweder kabelgebunden oder schnurlos. Es gibt Headsets mit BĂŒgel, die nur ein Ohr bedecken (monaural), sowie Varianten fĂŒr beide Ohren (binaural). Die Bluetooth-Headsets kommen hĂ€ufig als In-Ear-GerĂ€te daher und passen sich flexibel der Ohrmuschel an.

Bluetooth-Headsets

Bluetooth-Headsets bieten den Vorteil, dass sie ohne Kabel auskommen. Sie erlauben es, wĂ€hrend des Telefonats ungehindert umherzugehen. Voraussetzung ist, dass das Telefon ebenfalls Bluetooth unterstĂŒtzt.

Gelegentliche Schwankungen bei der AudioqualitĂ€t sind möglich, bei der Nutzung im eigenen Zuhause aber eher selten. In RĂ€umen mit mehreren Bluetooth-Quellen können diese zumindest jedoch hĂ€ufiger auftreten. Wie alle kabellosen Varianten von Kopfhörern, mĂŒssen Bluetooth-Headsets auch ĂŒber den integrierten Akku geladen werden.

Kabelgebundene Headsets

Kabelgebundene Headsets sind eine Alternative zu den Bluetooth-Varianten. Sie haben einen Klinken-Stecker von 2,5 oder 3,5 Millimetern. Wenn sich die Anschlussbuchse vom Telefon von der am Headset unterscheidet, können Adapter eine einfache Lösung sein. Sie sind bereits fĂŒr zwei bis drei Euro erhĂ€ltlich.

Der Preis von Headsets wird gleich von mehreren Faktoren beeinflusst. Vor allem die Ausstattung spielt hierbei eine Rolle. Es gibt nur wenige Anbieter im Bereich Headset-Festnetztelefonie, weshalb die Preise zum Teil sehr hoch sind.
GĂŒnstige Modelle sind bereits ab 20 Euro erhĂ€ltlich. Der Anwender muss hier jedoch Abstriche bei der Verarbeitung der GerĂ€te machen und unter UmstĂ€nden eine niedrigere SprachqualitĂ€t in Kauf nehmen. Hochwertig verarbeitete Headsets mit hoher AudioqualitĂ€t sind in der Preisklasse ab 100 Euro aufwĂ€rts zu finden.

Wer hat schnurlose Telefone getestet?

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen reinen Vergleich. Wir haben die vorgestellten Festnetztelefone aus GrĂŒnden der VerfĂŒg- und Machbarkeit keinem Test unterzogen.

Festnetztelefone ĂŒbertragen das Signal heutzutage in den allermeisten FĂ€llen digital per VoIP ĂŒber das Internet. Damit sie einen guten Klang haben, mĂŒssen sie das Signal per HD-Ton mit großer Bandbreite ĂŒbertragen. Ein Test der Stiftung Warentest hat 2018 22 Modelle unter die Lupe genommen, in der Datenbank finden sich damit insgesamt 144 GerĂ€te. Dabei handelt es sich sowohl im klassische DECT-Telefone mit eigener Basisstation als auch um HD-Telefone, die direkt am Router angemeldet werden und lediglich ĂŒber eine Ladeschale fĂŒr die Stromversorgung verfĂŒgen.

Bei den Universal-Modellen im Test, die fĂŒr alle Anschlussarten verwendbar sind, landen drei Modelle punktgleich auf dem ersten Platz. Die Testnote 2,3 erkĂ€mpfen damit das Gigaset CL660A, das Gigaset SL450A Go sowie das Telekom Speedphone 11 mit Basis und Anrufbeantworter

Bei den Modellen ohne Basisstation, die lediglich mit einer Ladeschale geliefert werden und fĂŒr den Betrieb mit einem Router mit DECT-Funktion gekoppelt werden mĂŒssen, teilen sich das Panasonic KX-TGQ200, das Telekom Speedphone 11 (ohne Anrufbeantworter sowie das Telekom Speedphone 51 den ersten Platz. Alle erreichen die Testnote 2,2.


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